Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren QV umfasst alle Leistungsnachweise, welche in die Fachnote einfliessen, das heisst allfällige Erfahrungsnoten und die Schlussprüfung.

Das QV besteht aus dem betrieblichen und dem schulischen Teil. Der betriebliche Teil ist für beide Profile gleich. Der schulische Teil unterscheidet sich nach Profil.

Übersicht Qualifikationsverfahren

 

Bestehensnormen

Die gesamte Qualifikationsverfahren gilt als bestanden, wenn sowohl im betrieblichen als auch im schulischen Teil die Bestehensnormen erfüllt sind.

Betrieblicher Teil:
- Gesamtnote mind. 4.0
- höchstens eine ungenügende Fachnote
- keine Fachnote unter 3.0

Schulischer Teil:
- Gesamtnote mind. 4.0
- höchstens zwei ungenügende Fachnoten
- höchstens 2 Notenpunkte gewichtete negative Notenabweichung unter 4.0

 

Repetition

Bei nicht bestandenem QV sind zwei Wiederholungen möglich. Wiederholt werden die nicht bestandenen Qualifikationsbereiche. Die Erfahrungsnote kann neu beigebracht werden, wenn

- im schulischen Teil der Unterricht während mindestens zwei Semestern wiederholt wird,
- die Bildung in beruflicher Praxis während mind. zwei Semestern wiederholt wird.

Andernfalls wird die bisherige Erfahrungsnote beibehalten.
Ist die Fachnote "Projektarbeiten" ungenügend, so müssen die nicht bestandenen Module Vertiefen und Vernetzen bzw. die nicht bestandene Selbstständige Arbeit wiederholt werden.

 

Vorbereitungskurse für das QV

Die WKS KV Bildung bietet von Ende April bis Ende Mai kostenpflichtige Vorbereitungskurse für das Qualifikationsverfahren in den Fächern Wirtschaft und Gesellschaft, IKA, Deutsch und Französisch an. Die Ausschreibung erfolgt jeweils im Februar.

 

Den Notenrechner finden Sie unter der Grundbildung - weitere Informationen - Qualifikationsverfahren - Infos zu den Ausbildungen- Kaufleute.