Qualifikationsverfahren

Für Lernende mit Ausbildungsstart bis 2018

Qualifikationsbereich berufliche Praxis

 

Im Laufe der Ausbildung werden 32 Leistungsziele in Betrieb und ÜK beurteilt. Die Beurteilung wird im Kompetenzendiagramm abgebildet. Es können maximal 81 Punkte erreicht werden. Das Qualifikationsverfahren besteht aus einem Qualifikationsgespräch, in dem das Kompetenzendiagramm überprüft wird. Hier sind maximal 42 Punkte möglich.

 

Was Wie und Wann Bewertung
Kompetenzendiagramm Im Betrieb und ÜK im Laufe der Ausbildung max. 81 Punkte
Qualifikationsverfahren

Auf der Grundlage des Kompetenzendiagramms
im Rahmen des QV

Dauer: 30 Min.

max. 42 Punkte

Bestehensnorm Qualifikationsbereich berufliche Praxis: Total mind. 100 Punkte

Qualifikationsbereiche schulische Bildung und begleitete fächerübergreifende Arbeit

Die Lernenden verfassen im 3. Semester eine begleitete fächerübergreifende Arbeit (BFA). Diese Arbeit wird mit einer Note bewertet.
In den Fächern IKA, WG sowie Standardsprache (Deutsch) bilden die Zeugnisnoten aller 4 Semester die Grundlage für die Erfahrungsnote.
Zudem legen die Lernenden in den Fächern IKA, WG und Deutsch eine Schlussprüfung ab.

 

Was Wie und Wann Bewertung
begleitete
fächerübergreifende Arbeit
(BFA)
im Laufe des 3. Semesters, basierend auf den
Leistungszielen IKA, WG und Deutsch
ganze oder halbe Note
Erfahrungsnote Durchschnitt aller Semesterzeugnisnoten
1. - 4. Semester in den Fächern IKA, WG und Deutsch
auf eine ganze oder halbe Note gerundet
Schlussprüfung Qualifikationsverfahren schriftliche Schlussprüfungen in den Fächern IKA, WG und Deutsch auf eine Dezimalstelle gerundetes Mittel der drei Prüfungsnoten

Bestehensnorm Qualifikationsbereich schulische Bildung und BFA: Schulische Schlussnote 4 oder höher. Die schulische Schlussnote entspricht dem auf eine Zehntelsnote gerundeten Durchschnitt der BFA, der Erfahrungsnote und der Note für die schulische Schlussprüfung.

Für Lernende mit Ausbildungsstart ab 2019

Qualifikationsbereich berufliche Praxis

 

a. Kompetenznachweis im Lehrbetrieb

Im Lehrbetrieb erfolgt die Beurteilung der Kompetenzen über das «Kompetenzendiagramm». Die Kompetenzen werden anhand von 38 Leitfragen bewertet. Die Einschätzung der Kompetenzen wird pro Leitfrage auf einer 4-stufigen Skala von 0 bis 3 Punkten ausgedrückt. Für jede Leitfrage sind Muss-Kriterien definiert, die erfüllt sein müssen, um eine Punktzahl ab 2 Punkte oder höher zu erzielen. Alle 38 Leitfragen werden gemäss nachfolgender Skala bewertet:

0 Punkte Antwort/Leistung unbrauchbar
Punkt Muss-Kriterien nicht erfüllt
Punkte  Muss-Kriterien erfüllt, ansonsten kleinere Abweichungen
Punkte  Geforderte Kompetenz vollumfänglich vorhanden

 

Mit der Beurteilung der 38 Leitfragen kann ein Maximum von 114 Punkten erreicht werden. Die erreichte Punktzahl wird anschliessend durch den Umrechnungsfaktor 9.5 dividiert. Dies ergibt ein Maximum von 12 Punkten.

b. Kompetenznachweis in den überbetrieblichen Kursen

In den überbetrieblichen Kursen wird der Transfer des Gelernten in die Praxis bewertet. Hierzu beurteilen die ÜK-Leitenden ein E-Portfolio der Lernenden anhand von 4 gegebenen Kriterien. Die Bewertung wird in einer Skala von 0 bis 3 Punkten ausgedrückt. Maximum: 12 Punkte

c. Qualifikationsgespräch

In einem 30-minütigen strukturierten Interview wird das persönliche Kompetenzprofil der/des Lernenden auf Basis des «Kompetenzendiagramms» anhand von 4 gegebenen Kriterien beurteilt. Die Bewertung wird in einer Skala von 0 bis 3 Punkten ausgedrückt. Maximum: 12 Punkte.

d. Bestehen

Die drei Prüfungsteile a bis c werden zu je 1/3 gewichtet. Es können insgesamt max. 36 Punkte erreicht werden. Die Gesamtbewertung des Qualifikationsbereichs «Berufliche Praxis» besteht aus «erfüllt» oder «nicht erfüllt». Der Qualifikationsbereich «berufliche Praxis» gilt als «erfüllt», wenn mindestens 20 Punkte erreicht werden.

Schulische Qualifikationsbereiche

 

Die Lernenden verfassen im 3. Semester eine begleitete fächerübergreifende Arbeit (BFA). Diese Arbeit wird mit einer Note bewertet.

in den Fächern IKA, WG und Deutsch legen die Lernenden eine Abschlussprüfung ab.

Die Erfahrungsnote wird auf der Grundlage der Semesterzeugnisnoten aller 4 Semester errechnet.

Note für  Umschreibung Rundung
begleitete fächerübergreifende Arbeit (BFA)  im Laufe des 3. Semester, basierend auf den Leistungszielen IKA, WG und Deutsch ganze oder halbe Note
schulische Bildung  schriftliche Schlussprüfungen in den Fächern IKA, WG und Deutsch. Der Durchschnitt der drei Prüfungsnoten ergibt die Note "Schulische Bildung". auf eine Dezimalstelle gerundet
Erfahrungsnote  Der Durchschnitt der Fächer IKA, WG und Deutsch wird pro Semester auf eine ganze oder halbe Note gerundet als Semesterzeugnisnote ausgewiesen. Der Durchschnitt der Semesterzeugnisnoten ergibt die schulische Erfahrungsnote. auf eine ganze oder halbe Note gerundet
schulische Schlussnote  Der Durchschnitt der Noten
 - BFA (Gewichtung 30%)
 - schulische Bildung (Gewichtung 30%)
 - Erfahrungsnote (Gewichtung 40%)
auf eine Dezimalstelle gerundet

 

Bestehen

Das Qualifikationsverfahren ist bestanden, wenn

  • der Qualifikationsbereich "berufliche Praxis" mit "erfüllt beurteilt wird
  • die schulische Schlussnote 4 oder höher beträgt.