Im Brennpunkt

Im Brennpunkt Herbst 2018

Führen mit Zauberformel
#abrakadabra

Mit dem Paradigmenwechsel der Führung ist es unabdingbar, dass die Führungskräfte dafür besorgt sind, dass ihre Mitarbeitenden performen. Doch wie gehen Führungspersonen mit der Einschätzung der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um? Was hilft der Führungsperson, um sowohl die Leistung zu beurteilen, als auch konkrete Massnahmen einzuleiten. 

Die Leistungsformel L = M x F x S dient als Orientierung, wenn es um die Leistungsbeurteilung von Mitarbeitenden geht. Dabei gilt zu beachten, dass sich die Führungskräfte nicht mehr hinter fehlender Motivation seitens Mitarbeitenden verstecken können, sondern mit der Ausgestaltung der Situation (S) am Arbeitsplatz einen wesentlichen Beitrag zur Leistungserbringung der Mitarbeitenden leisten müssen. 

Im Brennpunkt werden sich die Teilnehmenden intensiv mit dieser Formel auseinandersetzen und dabei in Gruppenarbeiten, Beispiele aus der Praxis austauschen und Handlungsempfehlungen für Führungskräfte entwickeln.




Im Brennpunkt Frühling 2018

Leadership 4.0: männlich oder weiblich?

Eine Studie von Russell Reynolds Associates belegt, dass in Ländern mit einem unterdurchschnittlichen Anteil weiblicher Führungskräfte von weniger als 21 % männliche und weibliche Führungskräfte weitgehend dem klassischen Geschlechterstereotyp entsprechen: Männer sind signifikant wettbewerbsorientierter, Frauen kümmern sich stärker um ihre soziale Umgebung. Ab einem Anteil weiblicher Führungskräfte von 22 % nähern sich Managerinnen ihren männlichen Kollegen hinsichtlich der Durchsetzungsstärke an. Sind mehr als 26 % der Führungspositionen mit Frauen besetzt, besteht bei der Wettbewerbsorientierung kein Geschlechterunterschied mehr. Um permanent und schnell auf den Ebenen des Einzelnen, des Teams und der Organisation agieren zu können, investieren wir viel Kopf (Denken), Herz (Leidenschaft) und Hand (Geld und Zeit). Wann ist das rationale Denken und wann das soziale Handeln angebracht? Sprechen wir in Zukunft noch von typisch männlichen oder bezeichnend weiblichen Führungsstilen?

Gemeinsam mit unseren Gästen Ruth Huber und Manfred Bohnenblust widmen wir uns den wirksamen Attributen der Führung 4.0.

 

 

Im Brennpunkt Herbst 2017

Aus der Spur
Das Besondere ist manchmal auch ganz normal

« Die Akzeptanz für dieses Zusammenarbeitsmodell ist in unserem
Team sehr hoch. Alle bringen sich ein.»
Daniel Gertsch, Lagerchef, EMCH Aufzüge AG, Bern 

Das Versprechen «Das Besondere ist bei uns alltäglich» gilt für die EMCH Aufzüge AG nicht nur als produktversprechen sondern das Unternehmen lebt dieses Verspechen auch im Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden. Bereits seit 1880 plant und realisiert das Familienunternehmen in der 4. Generation hochwertige Liftsysteme für jede Situation. Durch Unvorhergesehenes können auch Menschen in Situationen gelangen, wo sie ein System brauchen, das Ihnen hilft, sich wieder in die Gesellschaft hochzuheben. Ein ganz normaler Tag verändert das Leben von Daniel Gertsch. Seit einem Unfall ist
der motivierte und engagierte EMCH-Mitarbeiter auf individuelle Arbeitsbedingungen angewiesen. Mit Hilfe eines Teillohnmodells fand Daniel Gertsch zurück in die Arbeitswelt und ist heute Lagerchef der EMCH Aufzüge in Bern. In wie fern unterstützt eine gesunde Unternehmenskultur das Gesamtunternehmen? Wie
bauen Unternehmen Kulturen auf und pflegen diese kontinuierlich trotz dem Alltagsgeschäft? Können besondere Ereignisse die Kultur gar stärken? Wie gehen Führungspersönlichkeiten mit der Balance Mensch
versus Unternehmenserfolg um?

 

Im Brennpunkt Frühling 2017

Radikal führen
Wer braucht schon Zielvereinbarungen?

«Finden Sie die Richtigen, fordern Sie sie heraus, sprechen sie oft miteinander, vertrauen Sie ihnen, bezahlen Sie gut und fair und gehen Sie dann aus dem Weg.»
Reinhard K. Sprenger

Nur aus der Vertrauensatmosphäre entsteht Unternehmertum. Die Kernaufgabe der Führung ist es, dafür die Voraussetzungen zu schaffen. Ganz nach diesem Credo handelt Christian Vifian, Direktor der WKS KV Bildung. Er schafft Zielvereinbarungen ab.
Was ist Führung? Was macht das Wesen von Führung aus? Welche Kernaufgaben muss jede Führungsfunktion mitbringen? Wie sieht die universelle Essenz erfolgreicher Führung aus? Diese und weitere Fragen diskutiert Matthias Mölleney, Dozent im Bereich Personalmanagement sowie Präsident der ZGP und PERIKOM mit Christian Vifian. Gemeinsam zeigen sie die Chancen und Gefahren der Führungsart auf und kristallisieren die Stärken und Schwächen des Modells heraus.
Anschliessend findet ein moderierter Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt.
Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu diesem spannenden Frühstücksaustausch ein.


Im Brennpunkt Herbst 2016

Goodbye Führung
Agile Arbeitsformen und leitungslos Führen

Holacracy ist ein Ansatz mit verteilter Autorität, selbstorganisiert Klarheit und Transparenz über die Arbeit in einer Organisation zu gewinnen und Entscheidungsprozesse schlank und effektiv zu halten.
Unternehmen wollen mit den ständig ändernden Marktsituationen klarkommen und gleichzeitig die lähmende Bürokratie loswerden. Bedingt durch den beschleunigten Wandel und die mangelnde Zufriedenheit am Arbeitsplatz suchen Unternehmen neue Organisationsmodelle. Als innovativer Partner für Web- und Mobile-Projekte begleitet das Unternehmen Liip AG Kunden von der Vision bis zum fertigen Produkt. Das Unternehmen hat die Geschäftsleitung und jegliche klassische Hierachie abgeschafft und an Stelle davon Holacracy eingeführt. Die Teams bestehen aus Experten der verschiedenen Bereiche. Mitarbeitende profitieren von sehr guten Arbeitsbedingungen wie Weiterbildungsbudgets und Vaterschaftsurlaub. Viele arbeiten Teilzeit, die Work-Life-Balance hat Priorität. Holacracy betont die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden in ihren Rollen und die Selbstorganisation von Teams. Was für die einen nach einer ineffizienten Wohlfühloase im Alltag anhört, ist für andere eine energiereiche Herausforderung mit vielen Chancen. Ist Holacracy eine andere Art ein Unternehmen zu organisieren oder die Zukunft für alle Unternehmen?

Das und vieles mehr wollen wir mit Gerhard Andrey am nächsten Brennpunkt durchleuchten. Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücks-
austausch ein.

 

Im Brennpunkt - Frühling 2016

Zwischen Iglu, Stroh und Superior-Zimmer

Ein Unternehmen balanciert zwischen Tradition und Innovation.

Der Wandel der Generationen ist sichtbar. Der Unterschied zeigt sich beispielsweise beim Konsum von Kaugummi: Die alte Generation kaute stundenlang an einem Kaugummi, die junge Generation spuckt ihn aus, sobald er keinen Geschmack mehr hat. So mutet vordergründig das Verhalten am Arbeitsplatz an: Die junge Generation beisst sich weniger durch, ist weniger sorgfältig, dafür mehr auf sich selbst bezogen und verschwenderisch. Solche Generalisierungen beinhalten sicher ein Quäntchen Wahrheit, aber auch viele Irrtümer und Missverständnisse. Die alte Generation darf nicht mit der Arroganz der Erfahrung auftreten, die junge nicht mit dem Vorurteil «alt = veraltet». Welches sind Chancen und Risiken des Generationenwandels in der Führung? Hat die eigene Generationenzugehörigkeit eine Auswirkung auf den Führungsstil? Führen wir heute anders als früher und welche Auswirkungen haben solche Veränderungen auf dem Markt? Vor über 200 Jahren wurde die Mineralquelle in Schangnau entdeckt und seither genutzt. Seit sechs Generationen darf der Familienbetrieb Gäste willkommen heissen und bewirten. Das Traditionshaus Kemmeriboden steht heute unter Heimatschutz und gibt Einblicke zum Balanceakt zwischen Tradition und Innovation.

Das und vieles mehr wollen wir mit Reto Invernizzi am nächsten Brennpunkt durchleuchten. Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücksaustausch ein.


Im Brennpunkt - Herbst 2015

Simplicity – Die Kunst, die Komplexität zu reduzieren

Die Einfachheit wird zum Erfolgsfaktor. Wichtig ist jedoch, die Komplexität zu begreifen um vereinfachen zu können. 

Seit über 2000 Jahren setzen sich Philosophen, Psychologen, Ökonomen, Schriftsteller und viele mehr mit dem Phänomen der Einfachheit auseinander. Benedikt Weibel fasst alle diese Ansätze zusammen: nicht in einer trockenen Abhandlung, sondern anhand vieler amüsanter und lehrreicher Geschichten. Sie sind Grundlage für den praktischen Teil mit Anregungen zur Reduktion der Komplexität und der Fokussierung auf das Wesentliche – auch im alltäglichen Leben. Die Welt ist komplex. Das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können ist überlebenswichtig. In der Nachrichten- und Wissensflut unserer Zeit ist das mehr denn je ein Kunststück. Der ehemalige Chef der Schweizerischen Bundesbahnen, Benedikt Weibel, hat ein Plädoyer für die Einfachheit verfasst, das durch seine Bildungsfülle beeindruckt. Warum und wie müssen wir Komplexität reduzieren? Für welche unterschiedlichen Bereiche und Themen ist dies relevant? Wie gehen Führungskräfte mit der Komplexität um.

Das und vieles mehr wollen wir mit Benedikt Weibel am nächsten Brennpunkt im 2015 durchleuchten. Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücksaustausch ein.


Im Brennpunkt – Frühling 2015

Sachlichkeit versus Affektivität

Emotionale Kompetenz in der Führung

«Jetzt hast du sehr aus dem Affekt heraus gehandelt!» Vielleicht hat man Ihnen das auch schon mal gesagt. Wie haben Sie darauf reagiert? Nun, es kommt wohl darauf an, wie Sie diese Aussage persönlich interpretiert haben. Denn was genau ist mit dieser Äusserung gemeint? Geht es hier um die Anerkennung einer besonders ausgeprägten emotionalen Kompetenz? Oder schwingt in dieser Aussage eher der Vorwurf mit «du hast nicht sachlich gehandelt»? Wir wollen der Frage nachgehen, in welchen Situationen Sachlichkeit und/oder Affektivität in der Führungsarbeit angebracht ist und welchen Stellenwert Emotionen generell einnehmen. Hinter dem Konzept der emotionalen Intelligenz steckt die These, dass man offensichtlich mit Gefühlen intelligent oder eben weniger klug umgehen kann. Doch was heisst das genau? Wie beeinflusse ich meine Emotionen und diejenigen meines Gegenübers? Die Forschung bestätigt, dass sich der Mensch mit seinen sieben Grundgefühlen weitaus emotionaler verhält, als er oft wahrhaben will. Das und vieles mehr wollen wir zusammen mit Victorinox AG am ersten Brennpunkt im 2015 durchleuchten. Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücksaustausch ein.

 


Im Brennpunkt - Herbst 2014

Ungereimtheiten, Unvorhergesehenes, Drohungen und Fehler! Was nun?


Krisen treten sowohl in Unternehmen als auch in anderen komplexen Organisationen und Projekten auf. Krisensituationen verlangen personelle und auch finanzielle Ressourcen, und die Bewältigung trägt viele Gefahren mit sich, aber eröffnet auch Chancen. Je nach Unternehmen und Branche haben Krisen verschiedene Ursprünge und brauchen differenzierte Bewältigungsstrategien. Sicher ist: Ein Notfallmanagement wird benötigt. Der richtige Umgang mit Krisen und die abgestimmte Kommunikation können überlebenswichtig werden. Individuen, Gruppen und Unternehmen stehen oft im Mittelpunkt und müssen medial auftreten können. Doch wie? Können Krisen richtig kommuniziert werden? Wie ist der persönliche Umgang der Führungskraft mit Krisensituationen? Ist eine Abgrenzung möglich oder überträgt sich der Druck ins Privatleben? Der Brennpunkt beleuchtet das System der Krise und diskutiert mit Gästen den Umgang mit schwierigen Situationen. Gemeinsam durchleuchten wir den Vorfall in der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Bern.


Sona Morgenegg-Marti wird die Teilnehmenden mit ihrem Brennpunkt «Drohungen» fordern. Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücksaustausch ein.

 

Im Brennpunkt – Frühling 2014

Verantwortungsvolle Führungskompetenz

Der Balanceakt zwischen Effizienz und Menschlichkeit in der Führung.

Führungskräfte verfügen über ein hohes Mass an Wissen, Fach- und Führungskompetenz sowie Lebens- und Berufserfahrung. Dennoch tauchen Schwierigkeiten und Hürden im täglichen Leben auf, die sie sowohl als Führungskraft mit Vorbildfunktion wie als Mensch bewältigen müssen. Das Balancieren zwischen Ethik, Moral, Effizienz und Effektivität in allen Themenkreisen ist eine grosse Herausforderung. Gemeinsam diskutieren wir Probleme, suchen Lösungen und ermöglichen so einen 360°-Blick. Die SBB AG wird die Teilnehmenden mit einem spannenden Brennpunkt fordern. In drei Gruppen werden gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeitet.

Die WKS KV Bildung und die DC Bank laden Sie herzlich zu einem spannenden Frühstücksaustausch ein.
Gast: Markus Jordi, SBB AG, Leiter Human Resources, Mitglied der Konzernleitung